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Posts

Es werden Posts vom 2015 angezeigt.

I´m coming home

Nach einem interessanten, intensiven, erlebnisreichen, eindrucksvollen Monat, ist es für mich nun an der Zeit mein Projekt 6 Monate Afrika abzubrechen. Ich konnte so viele neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln und bin froh, dass ich es dieses Monat geschafft habe. Es war eine wundervolle Zeit die ich nicht missen möchte. Heute schon geht mein Flug zurück nach Hause. Danke für die tolle Unterstützung!

Essen

Das Essen hier ist sehr gut, außer dass an Gewürzen gespart wird und es sich mit der Zeit wiederholt. Matooke zum Beispiel. Matooke wird aus speziellen grünen Essbananen gemacht und schmeckt ungefähr so wie Kartoffelpüree nur ungewürzt. Matooke gibt es hier zum Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Damit es warm bleibt wird es in Bananenblättern  aufbewahrt. Der Topf in dem Matooke gekocht wird ist mit Bananenblättern ausgelegt. Auch Posho ist hier sehr beliebt und wieder es schmeckt nach nichts. Am besten ist es mit Gemüse und Sauce. Posho kann man sich wie einen weißen Maisbrei vorstellen. Hier in Uganda werden auch sehr viele Bohnen und Reis gegessen. Gemüse wird in verschiedensten Arten zu bereitet und ist immer sehr weich gekocht. Gnut das ist sehr gewöhnungsbedürftig und die Farbe ist auch naja ungewohnt. Bei Gnut handelt es sich um eine fliederfarbene Nusssauce die über jegliches Essen wie Reis oder Matooke gegeben wird. Nach was sie schmeckt kann ich wirklich nicht schreiben…

Fotos

Gestern war ich mit meinem Gastbruder und mit seinen zwei kleinen Jungs am Lake Victoria. Der ist riesengroß und man könnte fast meinen, dass man am Meer ist.


Mein Gasthaus mit meinen zwei kleinen Gastbrüdern.


Darf ich vorstellen, das ist das Klo, welches ich nun in den nächsten paar Monaten benützen werde.

Gastfamilie und Projekt

Meine Gastfamilie sind Muslime. Religion spielt hier eine sehr wichtige Rolle. "Wie hast du es mit der Religion?", lautet so schön die Gretchenfrage. Die Leute in Uganda nehmen sich daran ein Beispiel. Nachdem sie dich über deine Nationalität, Name und Familie ausgefragt haben, kommt immer, "Which Religion are you?"
Die Gastfamilie besteht aus Mutter und Vater, eigentlich schon Großeltern. Dann habe ich einen 30 - jährigen Gastbruder der hier mit seinen zwei kleinen Kindern wohnt (2 1/2 und 3 1/2 Jahre alt), eine 23 - jährige Gastschwester, einen 25 -  jährigen Gastbruder, eine 14 - jährige Gastschwester und eine 13 - jährige Gastschwester. Auch haben wir in dem Haus ein Hausmädchen, einen Kühlschrank und zwei Fernseher, was wirklich Luxus ist. Dafür haben sie beim Klo gespart. Das Klo ist ein Loch im Boden.
Das Projekt besteht aus mehreren Bereichen und hauptsächlich aus Schulen. Am letzten Freitag spielten wir mit Flüchtlingsmädchen Netball und verteilten Flyer f…

Veränderung

Wie die meisten schon vernommen haben, habe ich mein Projekt gewechselt. Ich war bei meinem ersten Projekt für fünf Tage und ich wusste schon bei meiner Ankunft, dass ich meine Zeit hier in Uganda nicht an diesem Projekt verbringen möchte. Es passte einfach nicht zu mir. Daher wechselte ich letzten Freitag in das Hotel neben der Organisation und wohnte dort für sechs Tage. Ehrlich gesagt, es waren keine einfachen sechs Tage in dem Hotel. Ich war alleine dort und wusste nicht was machen. Ich traute mich auch noch nicht alleine in die Stadt oder etwas anders zu machen. Doch mir schenkten ein paar besonders wertvolle und liebenswerte Menschen in meinen Leben Kraft und Zuversicht. Zum einen Menschen die mich schon seit meiner Geburt kennen (danke an meine Familie die mich so toll unterstütz und immer zu mir steht und mir Mut macht weiter zu machen und mein Leben zu leben) und Menschen mit denen ich die letzten Jahre zusammengewachsen bin, gute und wertvolle Freunde. Auch gab es Menschen d…

Afrikanische Witze

Ich war am Sonntag mit einem Betreuer von der Organisation in der Kirche und dort wurden lauter Witze über Muzungus (weiße Person) gemacht. Einen bekam ich übersetzt.
Wenn ein Muzungu Gewicht zunimmt, rennt sie/er zu seinen Freunden und sagt in voller Verzeweiflung: "Hilfe ich habe zugenommen. Ich bin so dick!". Wenn jedoch eine Frau/ein Mann aus Uganda Gewicht zunimmt, heißt es: "Danke, lieber Gott. Thank you for your blessing!" ;)

 Nun ein Rätsel: Ein Orangutan sitzt auf einer Insel und auf dieser Insel ist ein wunderschöner Orangenbaum mit richtig saftigen Orangen. Du möchtest gerne diese Orangen haben, jedoch liegt zwischen der Insel und dir ein Fluss und der Orangutan ist sehr gefährlich. Wie kommst du an die Orangen?
 (tfriw rid hcan engnarO ned tim se ssad, dnetüw os driw reiT saD. reiT med hcan enietS tsfriw uD)

Landschaft

Im Hintergrund ist der Lake Victoria zu erkennen. Lake Victoria ist der zweit größte See der Welt. An ihn grenzen Kenia, Uganda und Tansania. Achtung: der Lake Victoria ist für unsere Haut schädlich, da sich Parasiten darin befinden. Die Einheimischen sind dagegen abgehärtet. Der wunderschöne Sonnenuntergang in Uganda. Da Uganda jedoch am Äquator liegt, geht die Sonne um 19:00 Uhr täglich unter und ab 19:30 ist es stock dunkel. In er Früh geht die Sonne um 07:00 Uhr wieder auf. Bei uns findet man Tauben in der Stadt. Hier in Kampala sehen die "Tauben" etwas anders aus und sind auch viel größer. Ich habe leider noch nicht herausgefunden wie dieser Vogel heißt. Auch Kühe sind hier sehr stark vertreten. Oftmals besitzen diese riesen große Hörnern. Ich habe einmal eine Kuh gesehen, deren Hörner waren gleich lang wie die Kuh selber.

Gerüste

Nicht nur die Gerüste für den Hausbau sind aus Holz. Auch Leitern und Schubkarren werden aus Holz hergestellt und halten genau so gut wie bei uns die gleichen Dinge aus Stahl.

Anitha..

... ist ein Mädchen aus meinem ersten Projekt. Sie ist 13 Jahre alt und ein sehr gescheites und intelligentes Mädchen. Warum ich über sie schreibe? Sie hat mich inspiriert. An dem Projekt wo ich war, hatte ich nicht wirklich etwas zu tun, da gerade Ferien sind und die Kinder nach Hause geschickt wurden. Daher holte ich täglich meine Gitarre aus dem Zimmer und sang gemeinsam mit den Kindern. Das machte ihnen allen sehr viel Spaß. Anitha war immer dabei, wenn ich gemeinsam mit den Buben und Mädchen gesungen habe. Aber sie setzte sich auch zu mir, wenn ich gerade nichts zu tun hatte und redetet mit mir. Eines Tages holte sie Liedtexte aus ihrem Koffer und bat mich mit der Gitarre dazu zu spielen. Das war eine Herausforderung für mich, da keine Akkorde dabei standen, deshalb musste ich improvisieren. Gott sei Dank lernte ich das in meiner Ausbildung zur genüge. ;) Sie hatte richtig Spaß dabei als sie das Lied mit ihrer selbst erfundenen Melodie sang und ich dazu die Gitarre spielte. Ani…

Das Tor des Königs

Durch dieses Tor darf nur der König fahren bzw. gefahren werden. Die Gatter werden für die Durchfahrt geöffnet. Ein Missbrauch dieses Tores, zum Beispiel durchgehen, kann Strafbar sein.

Afrikanische Straßen

Oli otya?

So begrüßt sich die Leute hier in Uganda. Ganz einfach: „Wie geht es dir?“. Ich gebe euch nun einen Einblick in das Leben hier in Uganda. Verkehr: Haha ja das Autofahren… ist hier manchmal etwas Nervenkitzelnd. Ersten fahren die Leute in Uganda auf der linken Seite. Und jetzt kommt´s, es wird links und rechts überholt. Sobald ein Auto, gerade auf Landstraßen, eher Schotterpisten, überholen möchte wird gehupt und der Vordere stellt aus. Es gibt sehr wenige Ampel hier, auch in der Stadt, doch die Ampeln sind sowieso sinnlos, da jeder einfach fährt egal ob rot, gelb oder grün. Die Transportmittel in Uganda sind natürlich Autos, Sammeltaxis, Special Hire, Big Buses und Boda Bodas (Mopeds). Die Boda Bodas sind das gefährlichste, jedoch oft schnellste Verkehrsmittel. Sie fahren kreuz und quer um ihre Kunden so schnell als möglich an ihr Ziel zu bringen. Helme werden jedoch nur von sehr wenigen Fahrern und Kunden getragen, wären aber sehr wichtig. Bushaltestellen gibt es nur für die Big Bus…

Volunteers

Wir sind 7 Volunteers die gemeinsam ein neues Abenteuer starten. Natürlich sind noch viele andere Freiwillige im Land, aber mit anderen Organisationen bzw. für kürzere Zeit. Mit mir sind zwei Mädchen aus Deutschland (12 Monate), ein Mädchen (6 Monate) und ein Bub (12 Monate) aus Dänemark, ein Mädchen aus Groß Britannien (6 Monate) und ein Mädchen aus der Schweiz (3 Monate) hier. Wir sind ein sehr bunter Haufen, jedoch verstehen wir uns alle bestens und nach unserem gemeinsamen Camp hatten wir das Gefühl als kannten wir uns schon seit Ewigkeiten.

Auf ins neue Abenteuer

Seit einer Woche bin ich nun schon in Afrika und mir kommt es schon wie eine Ewigkeit vor. Die erste Woche war keine leichte Woche für mich. Ich musste mich an neue Sitten und Riten gewöhnen. Schon bei meiner Ankunft am Flughafen, wartete die erste Herausforderung auf mich. Die Organisation hat mich vergessen, was nun? Drei Deutsche Damen nahmen mich dann kurzer Hand mit in ihr Hotel wo ich die Nacht verbringen konnte. Am nächsten Tag machte ich Bekanntschaft mit der Afrikanischen Zeit. In Uganda ticken die Uhren nämlich ganz anders als bei uns in Europa. Wenn es heißt, „wir holen dich in einer Stunde ab!“ sei darauf gefasst, dass du drei wenn nicht fünf Stunden warten musst. Da hier die Zeit anders wahrgenommen wird, sind auch die Leute hier viel gelassener und relaxter. Es scheint manchmal so, als hätten sie keinerlei Arbeit zu machen und liegen gemütlich im Gras oder sitzen vor ihren Geschäften und Hütten. Auch ist es sehr schwer sich an das Starren der Leute zu gewöhnen. Die Leut…