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Oli otya?

So begrüßt sich die Leute hier in Uganda. Ganz einfach: „Wie geht es dir?“. Ich gebe euch nun einen Einblick in das Leben hier in Uganda. Verkehr: Haha ja das Autofahren… ist hier manchmal etwas Nervenkitzelnd. Ersten fahren die Leute in Uganda auf der linken Seite. Und jetzt kommt´s, es wird links und rechts überholt. Sobald ein Auto, gerade auf Landstraßen, eher Schotterpisten, überholen möchte wird gehupt und der Vordere stellt aus. Es gibt sehr wenige Ampel hier, auch in der Stadt, doch die Ampeln sind sowieso sinnlos, da jeder einfach fährt egal ob rot, gelb oder grün. Die Transportmittel in Uganda sind natürlich Autos, Sammeltaxis, Special Hire, Big Buses und Boda Bodas (Mopeds). Die Boda Bodas sind das gefährlichste, jedoch oft schnellste Verkehrsmittel. Sie fahren kreuz und quer um ihre Kunden so schnell als möglich an ihr Ziel zu bringen. Helme werden jedoch nur von sehr wenigen Fahrern und Kunden getragen, wären aber sehr wichtig. Bushaltestellen gibt es nur für die Big Buses. Die fahren jedoch nur weite Strecken. Statt den Bussen gibt es die sogenannten Sammeltaxis in der Stadt. Um mit einem Sammeltaxi mitzufahren, stellt man sich an den Straßenrand und wartet bis das nächste Taxi vorbeikommt. Der nächste Schritt ist nun Bescheid zugeben wohin man möchte, einsteigen, zahlen und beim Wunschziel bleibt das Taxi stehen und lässt dich aussteigen. Die Special Hire sind auch eine Taxiform die genau so funktioniert wie bei uns in Österreich das Taxifahren auch. Leben: Die Zimmer sind sehr einfach und kahl. Zum Duschen gibt es nur kaltes Wasser, außer natürlich in den Hotels, dort gibt es warmes Wasser, wenn es funktioniert. Der Strahl der Dusche, wenn es eine gibt, ist meist kein Strahl sondern ein paar Wassertropfen. Sobald keine Dusche vorhanden ist, gibt es eine Schüssel zum Waschen. Beim aufs Klo gehen wird die Beinmuskulatur trainiert. Das kommt davon, dass es meist Stehklos bzw. einfache Löcher im Boden sind. Hier sind alle Betten mit Moskitonetzen ausgestattet, wegen Malaria und anderen Steckmücken. Internet gibt es auch nicht überall, daher meine Verspätung mit dem Blog. Auch jetzt habe ich einen Internet USBstick der mir für dieses Monat 2GB gibt. Zu jeder Mahlzeit, also egal ob Frühstück, Mittag- oder Abendessen gibt es Matoka. Das sind grüne Bananen die zu einem Püree gemacht werden, schmeckt wie Kartoffelpüree. Bevor es jedoch zum Essen kommt, wäscht sich hier jeder gründlich die Hände mit Seife, das ist Pflicht. Ausgehen: Wer in Uganda ausgehen möchte, darf keine Hemmschwelle von Berührungen haben. Du wirst so gut wie überall, gerade in einer Disco beim Tanzen, angegriffen. Als wir in der Disco waren tanzten wir sechs Volunteers (eine war schon im Projekt) gemeinsam mit zwei Betreuern in einem Kreis. Plötzlich kommt ein Afrikaner dazu und tanzt in der Mitte des Kreises herum. Der Kreis wurde immer größer und es tanze jede/r mit jeder/jedem. Das finde ich hier sehr toll, dass alle miteinander tanzen und dich auch beschützen. Sobald ein Afrikaner merkt, dass du von einem anderen Afrikaner in die Enge getrieben wirst, kommt er dir zur Hilfe und holt dich aus der Situation heraus. Fotos folgen, sobald ich eine bessere und stetige Internetverbindung haben, dann kann ich in Ruhe herausfinden wie ich die Fotos auf den Blog stelle. Ich bitte um Geduld, ich habe euch schon vorgewarnt, dass die Uhren in Afrika anders ticken ;)

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Die Schule war bald geschafft und ich wusste, dass mein nächster Schritt ein Sozialer Auslandsaufenthalt sein wird. Mich zog es schon immer nach Afrika und deshalb suchte ich mir ein Land im Herzen von diesem wunderbaren Kontinent aus: UGANDA. Mir war von Anfang an Bewusst, dass es ein Abenteuer werden wird und ich mit Heimwehattacken zu kämpfen bekommen werde, jedoch hielt mich nichts auf, mich darauf einzulassen und die Reise anzutreten.
Auch wenn meine Reise sich um einiges verkürzte, war es jedoch eine Erfahrung, welche mich prägen sollte. Ein Abenteuer welches ich nie missen möchte.
Deshalb beschloss ich an dem PROJEKT 360° um die Welt zu dir selbst, teilzunehmen. In diesem Projekt, schreiben Blogger über ihre Erfahrungen in einem anderen Land und zwar über ein Land welches sie veränderte.

DAS ABENTEUER BEGINNT

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 Nun ein Rätsel: Ein Orangutan sitzt auf einer Insel und auf dieser Insel ist ein wunderschöner Orangenbaum mit richtig saftigen Orangen. Du möchtest gerne diese Orangen haben, jedoch liegt zwischen der Insel und dir ein Fluss und der Orangutan ist sehr gefährlich. Wie kommst du an die Orangen?
 (tfriw rid hcan engnarO ned tim se ssad, dnetüw os driw reiT saD. reiT med hcan enietS tsfriw uD)

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