Direkt zum Hauptbereich

Kazo - Projekt von Céline

Montag 10.04.2017
Am Morgen nahmen wir ein Taxi in die Stadt, wo wir anschließend zum großen Taxipark gingen. Dort machten wir uns auf die Suche nach dem Taxi nach Kazo.


Collince war gemeinsam mit uns auf dem Weg und fragte sich durch den Taxipark durch, welches Taxi wir nehmen mussten. Wir wurden von Taxi zu Taxi quer über den gesamten Platz geschickt. Nachdem wir den fünften Taxidriver nach dem Weg gefragt hatten, beschloss dieser uns zum Taxi zu begleiten. Wir stiegen ein, machten aus, dass wir bevor es dunkel wurde wieder im Hotel seinen, und warteten bis das Taxi voll war. Die Wartezeit erwies sich als sehr kurz, da wir uns schon darauf einstellten und mit viel Gelassenheit an die Sache rangingen.
In Kazo angekommen, gingen wir durch die Straßen und wurden wieder mit dem altvertrauten, "Muzungu, Muzungu!" angesprochen. Unser Ziel war das Haus eines Freundes von Céline. Bei Godfrey, so heißt der junge Mann, angekommen wurden wir sehr herzlich begrüßt und gleich in sein Haus, also Hütte eingeladen. In seinem Zimmer standen genau ein Bett, ein alter Sessel und ein fast leeres Regal, dort waren seine Lernunterlagen. An den Wänden hingen noch ein, zwei Poster, doch mehr war hier nicht zu finden. Trotz der Einfachheit und den wenigen Dinge die die Menschen in Uganda besitzen, schaffen sie es mega glücklich zu sein, vielleicht vor allem deshalb.
Godfrey ist Modedesigner und schneidert selber Kostüme und Klamotten, welche er auch selber trägt. Er berichtete uns, dass er vor kurz bei der Nairobi Fashion Week war und strahlte während des Erzählens über das gesamte Gesicht. Wir bekamen bei ihm auch Süßkartoffel mit Auberginen und Tomaten zum Essen, was sehr lecker schmeckte.
Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zu Jaja, der Gastmutter von Céline. Wir beschlossen deshalb, gleich in die "Modewerkstatt", ein Raum der zur Straße geöffnet ist, zu gehen. Dort stellen Godfrey und ein paar andere die Kleider mit noch Fußbedienten Nähmaschinen her. Danach versuchten wir es abermals Jaja anzutreffen und dieses Mal hatten wir Glück. Jaja war sehr überrascht Céline zu sehen, jedoch war das Interesse bald auch schon wieder fort und wir zwei Mädchen redeten miteinander, Godfrey und Ibra, ein weiterer Freund, redeten mit Jaja.
Am Abend verabredeten wir uns bei National Theater, da dort jeden Montag eine Jam Session stattfindet. Wir fuhren daher rechtzeitig ins Hotel, damit sich keiner Sorgen machen musste, richtet uns und fuhren dann zu dritt mit Taxi und Boda Bodas zum National Theater. Dort ließen wir den Tag gemeinsam, ruhig und gemütlich ausklingen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Projekt 360°: Uganda, eine Reise wie keine andere

Die Schule war bald geschafft und ich wusste, dass mein nächster Schritt ein Sozialer Auslandsaufenthalt sein wird. Mich zog es schon immer nach Afrika und deshalb suchte ich mir ein Land im Herzen von diesem wunderbaren Kontinent aus: UGANDA. Mir war von Anfang an Bewusst, dass es ein Abenteuer werden wird und ich mit Heimwehattacken zu kämpfen bekommen werde, jedoch hielt mich nichts auf, mich darauf einzulassen und die Reise anzutreten.
Auch wenn meine Reise sich um einiges verkürzte, war es jedoch eine Erfahrung, welche mich prägen sollte. Ein Abenteuer welches ich nie missen möchte.
Deshalb beschloss ich an dem PROJEKT 360° um die Welt zu dir selbst, teilzunehmen. In diesem Projekt, schreiben Blogger über ihre Erfahrungen in einem anderen Land und zwar über ein Land welches sie veränderte.

DAS ABENTEUER BEGINNT

Meine Reise ging los und ich wusste nicht wirklich was auf mich zukommen würde. Werde ich die einzige Volontärin sein? Wie würde mein Projekt aussehen? Ich wusste nur, dass…

Afrikanische Witze

Ich war am Sonntag mit einem Betreuer von der Organisation in der Kirche und dort wurden lauter Witze über Muzungus (weiße Person) gemacht. Einen bekam ich übersetzt.
Wenn ein Muzungu Gewicht zunimmt, rennt sie/er zu seinen Freunden und sagt in voller Verzeweiflung: "Hilfe ich habe zugenommen. Ich bin so dick!". Wenn jedoch eine Frau/ein Mann aus Uganda Gewicht zunimmt, heißt es: "Danke, lieber Gott. Thank you for your blessing!" ;)

 Nun ein Rätsel: Ein Orangutan sitzt auf einer Insel und auf dieser Insel ist ein wunderschöner Orangenbaum mit richtig saftigen Orangen. Du möchtest gerne diese Orangen haben, jedoch liegt zwischen der Insel und dir ein Fluss und der Orangutan ist sehr gefährlich. Wie kommst du an die Orangen?
 (tfriw rid hcan engnarO ned tim se ssad, dnetüw os driw reiT saD. reiT med hcan enietS tsfriw uD)

Mein Reisebuddy